Fachbegriffe Pflege

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Lungenembolie
Eine Lungenembolie bezeichnet ein Blutgerinnsel (Thrombose) in der Lungenarterie. Bei einem solchen Blutgerinnsel kommt es zu einer Unterversorgung von Blut und Nährstoffen in der Lunge. Meist entstehen Thrombosen, die sich zu einer Lungenembolie ausweiten können, in den unteren Körperpartien, wie vor allem in den größeren Beinvenen.

Es gibt viele mögliche Ursachen für die Entwicklung einer Lungenembolie. Zu diesen Ursachen zählen:

Probleme mit der Blutgerinnung,
Bewegungslosigkeit und Bettlägerigkeit,
Übergewicht,
Schwangerschaft,
sowie die Einnahme der Pille zur Empfängnisverhütung bei gleichzeitigem Zigarettenkonsum.

Beispielsweise gilt während eines langen Fluges, insbesondere für Senioren, öfter mal aufstehen und umhergehen um Thrombosen und Lungenembolieen entgegen zu wirken. Auch helfen Fußgymnastik und Kompressionsstrümpfe.
Die Lungenembolie zählt auch zu den möglichen Folgeerscheinungen chirurgischer Eingriffe, vor allem wenn diese in den unteren Körperpartien vorgenommen werden.

Häufig werden kleinere Lungenembolien gar nicht diagnostiziert. Bei akuten Lungenembolien bedarf es jedoch einer ärztlichen, die Blutgerinnung hemmenden Behandlung. In anderen Fällen, wie bei anstehenden Operationen, bedarf es einer Embolie vorbeugenden, ärztlichen Behandlung und Beobachtung.

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